herzlich willkommen auf der Homepage des FDP Kreisverbandes Rendsburg Eckernförde. Als Vorsitzende des Vorstandes freue ich mich, dass Sie sich für liberale Politik interessieren. Auf den folgenden Seiten möchten wir darüber informieren, wie die FDP liberale Politik in Europa, im Bund und Land und hier vor Ort – im Kreis und den Gemeinden – umsetzen will.
Liberale Politik heißt für uns vor allem bürgernahe Politik. Dabei können Sie uns unterstützen: Diskutieren Sie mit, sprechen Sie mich oder die Mitglieder des Kreisvorstandes an. Wir leiten Ihre Anliegen auch an andere Gremien der FDP weiter, an unsere Ortsverbände, unsere Gemeindevertreter und Ratsmitglieder oder an unsere Kreistagsfraktion.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Surfen auf unseren Seiten!
Ihre
Regine Schlegelberger-Erfurth
Bildungsreise der FDP-Kreistagsfraktion
Wie in jedem Jahr hat die FDP - Kreistagsfraktion auch 2010 eine Bildungsreise im Kreisgebiet unternommen. Diesmal stand Kultur auf dem Programm. Zunächst ging es unter der Führung von Herrn Menzel durch das Freilichtmuseum in Molfsee. Als erstes zeigte er uns eine Windmühle, die gerade restauriert worden war.
Dann ging es in verschiedene Häuser, z.B. die Backstube und typische Häuser aus Holstein. Hier gab Herr Menzel
v.L. Herr Menzel, C. Conrad, MdL, J. Butenschön, Vors. der FDP-Kreistagsfraktion
einen Einblick ins das Leben vor langer Zeit. Anhand der Küchengeräte erklärte er die Sitten und Gebräuche und erläuterte, wie es zu so manchen Redensarten gekommen ist. Anschließend besuchten wir noch ein großes Haus eines wohlhabenden Bürgers aus der Probstei. Auch hier hörten wir interessante Hintergrundgeschichten. Nach 1 ½ Stunden setzten wir uns in die Museumsbahn und fuhren zur Meierei und weiteren historischen Gebäuden.
Der nächste Besichtigungspunkt war die Kirche in Flintbek. Hier hat das Kirchenvorstandsmitglied Herr Erfurth uns über die Entsehung und Entwicklung informiert.
v.L. H. Barz, J. Butenschön, B. Hadewig, T. Erfurth
1223 erteilte Graf Albrecht von Orlamünde als Statthalter des dänischen Königs Waldemar II. dem Augustiner-Kloster die Erlaubnis zum Bau einer Kirche in "Vlintbeke". Eine Kopie der Stiftungsurkunde ist im Seiteneingang der Kirche ausgehängt. Wann die Kirche wirklich errichtet wurde, ist heute nicht mehr nachzuweisen. Aus einer anfänglichen Holzkirche ist im Laufe der Zeit eine Steinkirche geworden. Anfänglich war die Kirche an das Kloster Neumünster und später an das Kloster Bordesholm angebunden. Der dreiflügelige Altar stammt aus dem 15. Jahrhundert und ist aus Holz geschnitzt, die bronzene Taufe ist 1515 von der Werkstatt Jappe aus Kiel gegossen worden. Die 1845 errichtete Marcussen - Orgel wurde 1972 unter Verwendung der alten Pfeifen durch die Orgelbauer Tolle / Neuthor aus Preetz umgebaut.
Marcussen Orgel
Nächstes und letztes Ziel war die Klosterkirche Bordesholm. Hier führte uns ebenfalls ein Kirchenvorstandsmitglied, Herr Claussen. Zunächst ging es in den
v.L. C. Conrad, MdL., H. Barz, Herr Claussen
Klosterkeller, wo er uns an einem Grundriss das ehemalige Kloster zeigte. Beim Rundgang durch die Kirche machte er uns auf die verschiedenen Tiere, die an unterschiedlichen Stellen zu finden sind, aufmerksam und erläuterte ihre Bedeutung. Anhand von Bausteinen und einer Bauhilfe konnte eigenhändig die Entstehung eines spätgotischen Kreuzrippengewölbes geübt werden.
Das Bauwerk hält
Der Altar mit großem, spätbarockem Aufbau stammt von 1727. Im Sockelbild zeigt er das Abendmahl, im Hauptbild die Taufe Christi. Bekrönt ist er mit Wolken und Strahlenkranz.
Der Altar wurde von Herzog Carl-Friedrich von Schleswig-Holstein-Gottorf gestiftet, möglicherweise als Ersatz für den Verlust des Brüggemann-Altars. Dieser auch als Bordesholmer Altar berühmte Schnitzaltar wurde 1666 von Bordesholm in den Schleswiger Dom überführt.
Nach einem Blick in das Grabgewölbe des Kirchenschiffes ging es ganz hoch hinaus in den Dachstuhl.
Es war ein sehr interessanter Tag mit vielen Informationen zu Sehenswürdigkeiten in unserem Kreisgebiet.
Aus dem Bundestag
ASCHENBERG-DUGNUS / KAUCH: Mehr Organspenden ermöglichen
Christine Aschenberg-Dugnus, MdB
(04.06.2010) BERLIN. Zum morgigen Tag der Organspende erklären die Experten der
FDP-Bundestagsfraktion für Transplantationsmedizin Christine
ASCHENBERG-DUGNUS und Michael KAUCH:
Mehr als 12.000 schwer kranke Menschen warten in Deutschland auf ein
dringend notwendiges Spenderorgan. Die FDP will die Zahl der
Organtransplantationen erhöhen, um Leben zu retten und Lebensqualität
von Patienten zu erhöhen. Dazu setzen wir auf die Nutzung von
Organspendeausweisen, Verbesserungen in den Krankenhäusern und eine
Ausweitung der Organ-Lebendspende.
Wir rufen die Menschen auf, sich mit dem Thema Organspende intensiv zu
befassen und ermutigen sie, einen Organspendeausweis auszufüllen und
stets bei sich zu tragen. Denn Organspende schenkt Leben.
Immer noch versterben zu viele Menschen, die auf Spenderorgane warten.
Es muss alles Menschenmögliche getan werden, um diesen sterbenskranken
Menschen zu helfen. Dazu müssen auch ideologische Hürden fallen. Deshalb
brauchen wir eine Liberalisierung des Transplantationsgesetzes bei der
Organ-Lebendspende.
Wir wollen den Kreis der zulässigen Spender erweitern. So sollen z.B.
bei unverträglichen Blutgruppen Ehepaare über Kreuz einem anderen Paar
spenden dürfen und zwar ohne die heutigen Einschränkungen. Außerdem will
die FDP die Nachrangigkeit der Lebendspende gegenüber der postmortalen
Spende aufheben.
Nach heutiger Rechtslage gilt: Sollte für einen Empfänger ein postmortal
gespendetes Organ zur Verfügung stehen, muss dieses transplantiert
werden, selbst wenn zeitgleich das Angebot einer Lebendspende besteht.
Und das obwohl bei Lebendspenden von Nieren die Überlebensraten für den
Empfänger deutlich besser sind. Wir Liberale halten die Menschen für
mündig, auch in ihren höchst persönlichen Angelegenheiten wie der
Organ-Lebendspende selbst zu entscheiden.
Schließlich sind die Bundesländer gefordert. Die Bedingungen für eine
Organspende in den Krankenhäusern bedürfen der Verbesserungen. Es muss
vor Ort in den Kliniken kompetente Ansprechpartner geben, die die
Koordinierung vornehmen, mögliche Organspender erkennen und mit den
Angehörigen sprechen. Die Statistiken zeigen, dass in Krankenhäusern, in
denen es einen Transplantationsbeauftragten gibt, die Zahl der
Organspenden höher ist.
Stellungnahme zum Haushaltskonsolidierungskonzept 2010
Jan Butenschön
FDP-Kreistagsfraktion Rendsburg-Eckernförde
Die FDP-Fraktion unterstützt das Konsolidierungs-konzept des Landrates und seiner Verwaltung und
wird das Paket im Grundsatz mittragen. Die detaillierte Ausarbeitung ist hervorragend gelungen und sollte Vorbild für die weiteren Anstrengungen im finanziellen Bereich auch in anderen Institutionen
und auf anderen Ebenen werden.
Der Grundsatzbeschluss, gestrichene Landesmittel nicht durch Mittel des Kreises aufzufangen findet in diesem Sinne seitens der Fraktion volle Zustimmung.
Der äußerst ehrgeizige Ansatz, die Personalkosten auf dem jetzigen Niveau zu deckeln, ist ein mutiger Schritt der Verwaltung und sollte Anreiz für die politische Selbstverwaltung sein, ebenfalls
entsprechende Sparkonzepte mit zu tragen. Daher werden wir bemüht sein, die Maßnahmen der
Kategorien 1, 2 und 6, so wie nach Möglichkeit den Großteil der Maßnahmen aus der Kategorie 3
umzusetzen.
Diskussionsbedarf besteht seitens der FDP-Fraktion insbesondere in den Bereichen der Jugendarbeit und der Prävention, auch wenn wir nicht ganz ohne Einschnitte auskommen werden.
Insbesondere in diesen Bereichen könnten zu starke Einschnitte zu nicht absehbaren Folgekosten führen, die es zu verhindern gilt.
Darüber hinaus begrüßen wir im Rahmen der anstehenden Beratungen die enge und transparente
Zusammenarbeit mit der gemeindlichen Ebene, die sich ebenfalls positiv zum Sparwillen des Kreises und die Sparmaßnahmen geäußert hat und viele Teile des Konzeptes mit tragen wird.
Das Thema Kreisumlage wird im Rahmen des Gesamtpaketes derzeit innerhalb der Fraktion offen
diskutiert. Sollte die Kreispolitik ihre Hausaufgaben entsprechend gemacht haben, wird sie jedoch eine sinnvolle Ergänzung des Gesamtkonzeptes sein.
Wenn in den vergangen Jahren von notwendigen und unausweichlichen Einsparungen gesprochen wurde, ist jetzt der Zeitpunkt, an dem sich die Kreispolitik auch zu diesen Maßnahmen bekennen muss, um nicht in den nächsten Jahren handlungsunfähig zu werden.
Diesen Weg will die FDP im Kreistag Rendsburg-Eckernförde mutig mit bestreiten und konstruktiv
an den anstehenden Beratungen der Fachausschüsse teilnehmen und Ihren politischen Einfluss im Sinne des Kreises und seiner Gemeinden einbringen.
Für die Fraktion
JAN BUTENSCHÖN
-Fraktionsvorsitzender-
Gyde Jensen führt jetzt die Jungen Liberalen im Kreis an
Artikel aus der Landeszeitung
Der neue Vorstand
v.L. Lasse Pedersen, Patrick Stötzler, Jan Arff, Alice Szysz, Gyde Jensen, Christoph Senger, Leif-Erik Teufel, Max Braun (im Rollstuhl) und Dörte Teßmann.
Neben dem Bundesparteitag der Liberalen in Köln fand am Sonnabend auch der Kreiskongress der Jungen Liberalen (JuLi) Rendsburg-Eckernförde statt. Trotz der Konkurrenz durch den Bundesparteitag war der Kongress in Eckernförde im Stadthallenrestaurant gut besucht. Als Gäste begrüßten die JuLis die FDP-Kreisvorsitzende Regine Schlegelberger-Erfurth und die Landesgeschäftsführerin der Jungen Liberalen in Schleswig-Holstein, Katharina Weinert.
Nach einem Begrüßungswort der FDP-Kreisvorsitzenden und einigen Satzungsänderungen ging man zum wichtigsten Punkt der Tagesordnung über, der Wahl eines neuen Vorstandes. Dabei wurde die 20-jährige Neudorferin Gyde Jensen mit einer Enthaltung zur neuen JuLi-Kreisvorsitzenden gewählt. Zu ihren Stellvertreter wurden Alice Szysz (20, Büdelsdorf), Dörte Teßmann (19, Rendsburg) und Michael Stötzler (19, Kiel) gewählt. Lasse Pedersen (17, Gettorf) wird zukünftig das Amt des Schatzmeisters übernehmen. Als Beisitzer komplettieren schließlich Christoph Senger, Max Braun, Jan Arff und Leif-Erik Teufel den Vorstand der JuLis Rendsburg-Eckernförde.
Vielen Dank!
Die neuen Mitglieder des Bundestages und des Landtages aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde
Christine Aschenberg-Dugnus ist im Bundestag für Gesundheitspolitik zuständig
Kirstin Funke ist im Landtag für den Bereich Europa zuständig
Cornelia Conrad ist im Landtag für den Bereich Bildung zuständig
Energiepolitik
Fahrplan in das Zeitalter der erneuerbaren Energien aufgestellt
(update) Die Regierung hat sich auf ein gemeinsames Energiekonzept geeinigt: Ältere Meiler sollen demnach acht Jahre länger laufen, jüngere 14 Jahre. Zudem sollen die Konzerne eine Brennelementesteuer und eine Abgabe für Erneuerbare Energien zahlen. Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) sprach von einem "guten Kompass ins Zeitalter der Erneuerbaren Energien." FDP-Generalsekretär Christian Lindner kritisierte die Opposition, die sich in "Maximalpositionen selbst gefesselt" habe.
Clement : Deutschland braucht einen Befreiungsschlag
Der ehemalige Wirtschaftsminister Wolfgang Clement hat am Montag in Augsburg die 4. Rede der Freiheit gehalten. Im Kurhaus zu Göggingen forderte Clement einen "Befreiungsschlag". Mit Blick auf die Sozialstaatsdebatte erklärte Clement, die gesellschaftliche Deklassierung könne "nicht zuallererst durch bürokratische Sozialmaßnahmen, sondern nur durch Bildung und Qualifikation und sich daraus ergebende gesellschaftliche Teilhabe überwunden werden".
Niebel: In der Entwicklungspolitik soll ein neuer Geist einziehen
Weniger als ein Jahr ist Dirk Niebel im Amt, doch schon jetzt bewegt sich der Entwicklungsminister in großen Schritten Richtung Reformation der deutschen Entwicklungspolitik: Die Zusammenlegung wichtiger Entwicklungsinstitutionen und die Vernetzung mehrerer Politikbereiche markieren eine Neuausrichtung des Ressorts. "Ich hoffe sehr, dass ein neuer Geist im Gegensatz zu den Vorgängerregierungen in diesem Ministerium Einzug hält", sagte der FDP-Politiker bei ?Berlin direkt?.